Finni unter Druck
Dienstag hieß es für Finni: Ab zum Blutdruckmessen!
Diesmal allerdings nicht mit langer Autofahrt und großem Ausflug, sondern ganz entspannt hier im Ort. Nach ungefähr einer halben Stunde war der kleine Terrorzwerg schon wieder zurück im heimischen Revier und wurde vom Ernie begrüßt.
Nun könnte man meinen, eine gefühlte 3-Minuten-Autofahrt wäre für Finni ein Klacks. Tja … falsch gedacht. Auch dort hat er sich wohl innerlich ordentlich aufgeregt und entsprechend war sein Blutdruck auch dort ziemlich hoch.
Allerdings gab es diesmal eine interessante Beobachtung: Daheim gab es danach keine Hechelattacke. Vielleicht liegt es also tatsächlich an der längeren Autofahrt? Oder am Fahrstil unserer Menschheit? Man weiß es nicht genau …
Frauli hatte bereits in der Woche zuvor – und vielleicht hätte man sie dafür auch ein kleines bisschen für bekloppt halten können – ein Blutdruckmessgerät für den Hausgebrauch bestellt.
Natürlich ersetzt so ein Gerät keine Messung beim Tierarzt. Aber wenn Finni in ruhiger Umgebung ist, kann unsere Menschheit damit zumindest regelmäßig schauen, wo ungefähr seine Werte liegen.
Das Gerät wurde übrigens in einer Katzengruppe für entsprechende Erkrankungen empfohlen und sogar schon mit einem Gerät beim Tierarzt verglichen. Und Finni macht bei der Messung daheim erstaunlich gut mit.
Die Werte daheim sehen auch ganz anders aus.
Am Freitag hat Herrli dann mit der Praxis telefoniert, die Finni auch die Tablettchen verschrieben hatte, nur diese können entscheiden, wie es weiter geht. Frauli hatte schon Bammel, dass Finni einen großen Ausflug bevorsteht … zum Glück nicht erforderlich. Den Bericht vom Tierarzt, mehrere Fotos von unseren Messungen und natürlich auch unser Atemprotokoll, das übrigens völlig unauffällig ist, konnte Herrli denen per eMauz senden.

Und jetzt kommt’s:
Die behandelnde Ärztin war von unserem Messgerät tatsächlich angetan! Sie wollte sogar wissen, welches Modell wir bestellt haben und wo. Offenbar möchte sie es möglicherweise auch anderen Katzen-/Hundemenschen für Messungen zu Hause empfehlen.
Unsere Menschheit ist also doch nicht bekloppt!
Das musste an dieser Stelle einfach mal festgehalten werden.
Bei Finni spricht inzwischen einiges für ein sogenanntes Weißkittelsyndrom. Sprich: Beim Doc steigt der Blutdruck ordentlich an, weil der kleine Kerl dort ziemlich unter Strom steht. Denn die Werte zu Hause sind dagegen deutlich entspannter.
Die Tablettchen sollen wir weiterhin geben und in ein paar Monaten wird wieder kontrolliert. Und wenn die Werte zu Hause mal etwas schwanken, soll unsere Menschheit nicht gleich in Panik verfallen.
Das klingt doch schon einmal nach einem guten Plan.

Somit darf Finni jetzt erst einmal wieder zur Ruhe kommen – und unsere Menschheit kann ebenfalls etwas entspannter durchatmen.
Macht euch das Wetter auch ganz irre?
Anscheinend hat das Wetter endgültig beschlossen, dass es jetzt komplett durchdreht.
Vor einer Woche noch brüllende Hitze und jetzt plötzlich ungefähr 20 Grad weniger. Teilweise fällt schon das erste Laub von den Bäumen.
Hallo?! Wir haben August! Was soll das denn bitte werden?
Aber gut … wenn das Wetter schon der Meinung ist, dass der Herbst anklopfen muss, dann können wir uns ja langsam auf die gemütliche Jahreszeit einstellen.
Kuscheldecken raus, gemütliche Plätze sichern und Pfoten hoch.
Wir werden auf alle Fälle den Sonntag ruhig beginnen. Habt ihr etwas besonders vor?




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