Ernie
Monti
Finn
Felix
Shadow

Wenn das Katzenleben plötzlich Kopf steht

Ihr fragt euch sicher schon, wie die erste Woche mit den beiden Zwergen so gelaufen ist. Tja, was sollen wir maunzen? Gemischt.

Eigentlich läuft es zwischen uns vieren ganz gut. Eigentlich.

Es wird nicht gefaucht, es wird genäselt und die Lütten sind ausgesprochen freundlich zu uns Großen. Kein Gezanke, keine wilden Revierkämpfe und auch sonst kein Grund, gleich die Miezpolizei zu rufen. ;)

Aber da war ja noch dieses kleine Wort: eigentlich. :/

Für Ernie ist die ganze Veränderung offenbar anstrengender, als unsere Menschheit zunächst gedacht hatte. :(

Am Anfang waren die Türen geschlossen. Was für Ernie grundsätzlich ein Zustand ist, den man nicht einfach hinnehmen kann. Also wurde davor gekratzt, miaut und deutlich gemacht, dass hier jemand dringend Zugang zu seinem Eigentum verlangt.

Als die Türen dann offen blieben, schaute Ernie nur kurz nach dem Rechten. Einmal kontrollieren, ob noch alles an seinem Platz ist, und das war es auch schon. Die kleinen Neuankömmlinge wurden weder angefaucht noch aggressiv abgewiesen. Im Gegenteil: Es wurde sogar genäselt. :)

Ernie zog sich zwar zurück und wollte seine Ruhe haben, zeigte aber gleichzeitig Interesse im Reviergeschehen und an den jungen Teenies. Alles braucht schließlich seine Zeit.

Seit dem Wochenende macht Frauli sich allerdings größere Sorgen. Ernie frisst nicht mehr richtig. Nassfutter wird abgelehnt, oder es wird nur kurz dran geleckt,  Trockenfutter was bei uns Snacks sind, sind ebenfalls  nicht mehr eine begehrte Zwischenmahlzeit. Bei Schleckpaste entscheidet offenbar die Tagesform: jetzt vielleicht, nachher eher nicht. Er dreht sich dann angewidert weg – Übelkeit?

Frauli gibt ihm ein Tonikum, das den Appetit anregen und ihn mit Nährstoffen versorgen soll. Gleichzeitig möchte sie ihn nicht zusätzlich unter Druck setzen, auch falls ihm übel ist. Eine Fütterung mit der Spritze ist schließlich auch wieder Stress.

Einzig beruhigend ist, dass Ernie aufs Kistchen geht, herum läuft, beobachtet uns und interessiert sich dafür, wenn Frauli mit ihm und dem Wedel spielt. Auch die kleinen Terrorzwerge hat er dann weiterhin im Blick.

Trotzdem ist klar, dass unsere Menschheit das nicht auf die leichte Schulter nimmt. Am Montag möchte sie mit unserem Tierarzt sprechen, damit Ernie untersucht wird. Außerdem hat sie Zyklene bestellt, die wir schon damals nach Shadows Gang über die Regenbogenbrücke bekommen haben. Sie sollen ihn wieder ein wenig ins Gleichgewicht bringen. Die Lieferung kommt allerdings erst am Dienstag.

Bis dahin wird er gut beobachtet und Frauli versucht, ihm möglichst viel Ruhe zu gönnen und morgen wissen wir dann hoffentlich mehr.

Während Ernie mit der neuen Situation kämpft, findet Finni die beiden Lütten ausgesprochen interessant. Er beobachtet, was sie treiben, und würde zwischendurch auch gern mitspielen. Allerdings hat Finni das mit dem gemeinsamen Spielen in seiner Kittenzeit wohl nicht ganz verinnerlicht. Teamplayer – nun ja. :/

Beim Spielen mit Monti lief es früher manchmal nach dem Motto: Erst spielen wir nett miteinander, und plötzlich liegt Finni auf Monti drauf. Warum auch immer. Die Sache mit den angemessenen Spielregeln hat wohl nicht im Gedächtnis :/

Playtime

Finni merkt durchaus, dass Ernie irgendwie fehlt und es ihm nicht gut geht. In der vergangenen Nacht hat er sogar bei Ernie geschlafen – haben doch ne Bindung zueinander ;)

Ole und Mo geht es ansonsten prima. Für sie ist das alles vermutlich ein großes Abenteuer. Neue Räume, neue Spielkameraden und zwei große Kater, die man unbedingt kennenlernen muss.

Dass einer der Großen gerade etwas mehr Zeit und Ruhe braucht, können sie natürlich nicht wissen. Aber bisher benehmen sich die beiden wirklich gut.

Startet gut in die neue Woche und sendet Ernie viele Nasemstumper.

Die Zwergentruppe ist gelandet

Tja, da macht man es sich am Samstag gemütlich, denkt an nichts Böses – und plötzlich stehen zwei halbe Portionen mitten im Raum. Ole und Mo sind am Samstag eingezogen. Einfach so.

Ole und Mo sind da

Na gut, ein bisschen frischer Wind kann schließlich nicht schaden. Sagen wir zumindest so lange, bis das Spielzeug durch die Gegend fliegt. :D

Die erste Begrüßung durch uns Große verlief erfreulich norddeutsch: Man blieb höflich, verzichtete auf unnötiges Theater und sparte sich das große Getöse. Kein Fauchen, kein Gezeter. Wiri haben die Sache souverän über die Bühne gebracht. Wir können also durchaus gesittet, wenn wir wollen. :cool:

Norddeutsche Begrüßung

Ole und Mo fühlen sich inzwischen sichtlich wohl. Futter? Wird genommen. Kistchen? Wird gefunden. Spielzeug? Wird beschlagnahmt. Die Kleinen arbeiten ihre Aufgabenliste jedenfalls gewissenhaft ab. Wenn sie so weitermachen, beantragen sie nächste Woche vermutlich noch einen eigenen Schlüssel. :mrgreen:

Wir Großen halten uns derweil etwas zurück. Man muss ja nicht gleich jedem Neuzugang um den Hals fallen. Neugierig sind wir trotzdem. Schließlich wollen wir wissen, wer da neuerdings durch unser Revier turnt. ;)

Allerdings haben wir noch eine klare Vorstellung von Nähe und Distanz: Eine Pfotenlänge Abstand, bitte!

Jetzt lassen wir die Zeit ihre Arbeit machen. Die Kleinen dürfen weiter die Welt entdecken, wir Großen schauen uns das Ganze in aller Ruhe an.

Natürlich werden wir euch Ole und Mo noch einmal in aller Ruhe vorstellen. Bisher wissen wir ja nur, dass die beiden futtern können, das Kistchen finden und unser Spielzeug ziemlich spannend finden. Das ist schon mal eine solide Grundlage, aber für eine ordentliche Personalakte reicht das noch lange nicht ;)

Startet gut in die neue Woche :kuss:

Ausflug der besonderen Art

Letztes Wochenende hatte Frauli ein langes Wochenende. Eigentlich eine feine Sache. Dachten wir. =)

Es wurde hier nämlich erst einmal geräumt, umgestellt und aussortiert. Manche Sachen waren plötzlich weg. Unsere natürlich nicht, da hatte wir ein Auge drauf :]

Dann nuschelt unsere Menschheit etwas von einen Familienausflug. Wer jetzt an einen schönen Ausflug mit vielen interessanten Gerüchen denkt: weit gefehlt.

Wir wurden zum Tierarzt gefahren, unseres Vertrauens natürlich.  Dort wurden wir beide durchgecheckt.

Bei Finni wurde genauer in den Mund geschaut. Alles in Ordnung. Ernie bekam etwas für seine etwas schmuddeligen Ohren mit. Beim Wiegen war ebenfalls bei uns beiden alles im grünen Bereich. Ernie hat zwar weiter abgenommen, aber das ist so gewollt und nach seiner Blutkontrolle im August war der Doc damit zufrieden.

Dann noch ein paar Pieksereien und fertig war der Familienausflug . :cool:

Zu Hause war zunächst natürlich Finni besonders interessant. Würde er gestresst mit Hechelattacken reagieren? Der war bestens gelaunt und einfach nur froh wieder im heimischen Revier zu sein. :]

Unsere Menschheit hat den Verdacht, dass es damals an der langen Autofahrt lag. Und vielleicht spielt auch eine Praxis eine Rolle, in der mehrere Ärzte arbeiten und entsprechend viele unterschiedliche Gerüche, Geräusche und Eindrücke auf ihn warten.

Finni und Ernie erholen sich von dem aufregenden Ausflug

Den Feiertag und den Sonntag haben wir dann sehr vernünftig verbracht, manche würden behaupten faul sein, dabei haben wir uns alle von unserem „Familienausflug“ erholt.

Inzwischen hat uns leider der Alltag schon wieder. Das nächste lange Wochenende darf gerne länger sein ;)

Startet gut in den Mittwoch :kuss:

Sonne im Fell

Der Sommer hat sich verabschiedet. Angeblich.

Aber die Sonne scheint, als hätte sie ihre Kündigung zurückgezogen. Der Himmel strahlt mit, die Temperaturen sind angenehm und selbst der Wind hält ausnahmsweise mal die Klappe. Wenn das kein Grund ist, die Pfoten hochzulegen!

Finni hat die Lage jedenfalls richtig eingeschätzt und das gute Wetter kurzerhand nach draußen verlegt. Frische Luft um die Nase, Sonne auf dem Fell und die Welt ganz ohne Dach über dem Kopf. Na bitte, so geht Katzenleben ;)

Man muss schließlich die Feste feiern, wie sie fallen oder wie die Menschheit immer nuschelt. Sonnenstrahlen genießen, solange sie sich nicht wieder hinter nordischen Schmuddelwetter verstecken.
Vermutlich hat Finni nebenbei die Nachbarschaft kontrolliert. Katz muss schließlich wissen,  was draußen so vor sich geht.

Finni hat Sonne im Fell

Also, ihr Lieben: Macht es euch gemütlich, genießt die kleinen Dinge und nehmt die Sonnenstrahlen mit, solange sie noch da sind. Der Herbst steht schließlich schon mit einem Bein in der Tür und hat vermutlich Regen im Gepäck. Aber wat mutt, dat mutt! Und bis dahin gilt: Nicht lang schnacken, Sonne packen!

Warm eingepackt

Man merkt es ganz deutlich, der Herbst ist da.

Draußen wird es kühler, die Tage werden kürzer und Frauli meint, es sei jetzt wohl an der Zeit, die Sommerdecke wegzuräumen und gegen eine mitteldicke Bettdecke zu tauschen.

Kaum lag die frisch gewaschen Decke auf dem Bett, war der Finni  nicht zu halten und auch schon verschwunden.

Schön warm, schön weich und perfekt zum Einmummeln. Also hat Finni sich ganz tief in die Decke gekuschelt und beschlossen, dass er dort erst einmal bleibt.

Von Finni war nichts mehr zu sehen … naja fast :mrgreen:


Das ist die perfekte Herbstlösung. :cool:
Und wenn es draußen noch kälter wird, wird Finni sich vermutlich noch ein kleines bisschen tiefer eingraben.

Wenn schon Herbst, dann bitte mit maximaler Deckenleistung. :D

Macht ihr es euch auch schon kuscheliger?
Startet gut in die neue Woche :)

Zu spät ist auch pünktlich

Ernie hat einen Plan. Eigentlich war der Plan ganz einfach: Er holt Finni mit dem Badmobil ab.
Gemeinsam eine kleine Runde durchs heimische Revier drehen, ein bisschen gucken, ein bisschen schnuppern und natürlich zwischendurch die eine oder andere wichtige Katerangelegenheit erledigen.

Also töffelt Ernie ganz lässig mit seinem Badmobil bei Finni vor.
Und wartet. Und wartet.
Und … wartet.
Finni?
Pennt :shock:

Ausflug mit dem Badmobil

Nicht „nur noch 2 Minuten“-pennt. Nein, der Finni liegt da, als hätte er beschlossen, dass heute einfach kein Ausflugstag ist.   =)

Warten?  Nein!

Und so startet Ernie kurzerhand alleine zu seiner Revier-Runde. Das Badmobil töffelt leise durchs Revier, das Fell ist im Fahrtwind und Ernie genießt seine kleine Ausfahrt. :]

Ernie löffelt durchs Revier
Irgendwann wird natürlich eine Pause eingelegt. Schließlich kann selbst ein hart arbeitender Revierkater nicht den ganzen Tag auf Tour sein. Ein kleiner Snack muss schließlich sein. ;)

Also, Badmobil geparkt, Snack verputzt und anschließend wieder zurück zum Fahrzeug.
Ernie kommt um die Ecke und bleibt auf einmal stehen, reibt sich mehrmals die Augen … der Finni hat das Badmobil gekaptert :shock:

Pirat Finni am Steuer
Da sitzt er doch tatsächlich drin!
Ausgeschlafen selbstverständlich  … bereit zur Abfahrt, selbstverständlich. :D
Als wäre er nie zu spät gewesen. :mrgreen:

So hatte sich Ernie seinen Ausflug nun wirklich nicht vorgestellt. Die nächste Tour wird deshalb anders geplant..

Nächstes Mal bekommt Finni keine Abfahrtzeit und es geht’s direkt in den Drive-in. :cool:

Und bei euch, habt ihr auch ein Badmobil?

Happy Birthday, kleine Zuckerschnute

Heute ist Ernies großer Tag – unsere kleine Zuckerschnute hat Geburtstag! :herz:

Happy Birthday, kleine Zuckerschnute

Lieber Ernie, wir wünschen dir von Herzen alles Liebe zum Geburtstag! :party:
Bleib genauso wunderbar, wie du bist, und bereichere unser Leben noch ganz viele Jahre mit deinem Schnurren, deinen kleinen Eigenheiten und deiner ganz persönlichen schmusigen Zuckerschnuten-Art. :luv:

Zünd ja, heute gibt es ein Guttie mehr.
Oder zwei   ;)

Auf dich, du kleine Zuckerschnute :kuss:

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