Archive von Kategorie: Monti
Ein Sonnenplatz bleibt leer
Nun sind es schon über 14 Tage ohne unseren Monti. Und irgendwie fühlt es sich gleichzeitig nach gestern und nach einer Ewigkeit an.
Wir möchten heute einfach einmal Danke sagen – für die vielen lieben Nachrichten, mitfühlenden Worte und Gedanken, die uns auf allen Wegen erreicht haben. Ob hier, per Nachricht oder persönlich – es hat uns wirklich viel bedeutet.
Besonders bedanken möchten wir uns auch beim Rosengarten Ammerland/Filiale Apen für die unglaublich einfühlsame und würdevolle Begleitung.
In einer Zeit, in der das Herz ohnehin schwer ist, tut Mitgefühl einfach gut! Danke!
Inzwischen ist Monti wieder Zuhause.

Gerade jetzt, wo die Sonne so schön scheint, merken wir es besonders. Unser kleiner Sonnenanbeter fehlt. Der Platz im Licht wirkt irgendwie leer.

Manche Tage sind für uns alle etwas leichter, an anderen trifft die Traurigkeit wieder mit voller Wucht. Wahrscheinlich gehört auch das zur Trauer dazu – Schritt für Schritt, Tag für Tag.
Finni und Ernie geht es soweit gut. Der Finni war letzten Freitag mit Herrli noch einmal beim Zahntierarzt. Die Blutwerte sind nun zum Glück super – vermutlich war der vorherige Wert einfach ein schlechter Tag oder ein kleiner Laborausreißer. Da sind wir alle sehr erleichtert.
Und trotzdem – zwischen Alltag, Sorgen und kleinen Lichtblicken fehlt hier jemand. Einer, der nie laut sein musste und doch überall spürbar war.
Monti – du fehlst. Jeden Tag.
Monti — für immer in unseren Herzen

Gelieber Monti,
heute um kurz nach 11 Uhr haben wir deinen kurzen schweren Kampf verloren.
Du warst unser kleiner Sonnenkater.
Immer dort, wo die warmen Strahlen durchs Fenster fielen,
wo es hell und friedlich war.
Nun bist du dort,
wo die Sonne niemals untergeht,
wo kein Schmerz mehr ist
und nur noch Wärme bleibt.
Vielleicht suchst du dir auch dort
schon wieder dein sonniges Plätzchen,
rollst dich zufrieden zusammen
und lässt dir die Wärme ins Fell scheinen.
Und jedes Mal,
wenn ein Sonnenstrahl durchs Fenster fällt,
werden wir an dich denken.
An deine kleinen Pfoten,
dein ruhiges Wesen und daran, wie sehr wir dich lieben.
Danke für die gemeinsame Zeit
dein Kumpel Ernie & dein Halbbruder Finni
mit Marlene & Jens
Zwischen Hoffen und Bangen
Wir wissen gerade selbst nicht so richtig, wo wir anfangen sollen.
Die Sorgen um unseren Kumpel Monti sind größer geworden. Irgendwie schleichend erst und dann auf einmal so deutlich, dass unsere Menschheit nicht mehr bis zum Termin am Montag warten wollten. Also ging es schon am Samstag früh zum tierärztlichen Notdienst.
Da das Blut am Wochenende nicht ins Labor gekommen wäre, wurde es dann am Montagmorgen abgenommen. Und heute… ja, heute sollen endlich die Ergebnisse kommen. Wir hoffen so sehr, dass sie uns sagen, was mit ihm los ist.
Monti ist dünner geworden, sein Gang wirkt nicht mehr rund, eher wackelig, geschwächt und irgendwie schwer. Und er sieht so erschöpft aus.
Obwohl er u.a. Schmerzmittel bekommt, trägt er diesen typischen schmerzhaften Gesichtsausdruck – diesen Blick, den man einfach nicht übersehen kann.
Er reagiert noch auf uns, aber manchmal wirkt es, als würde er einfach durch uns hindurch schauen. Als wäre er mit seinen Gedanken ganz woanders. Auch bevorzugt er es dunkler, deshalb hat Frauli ihm hier alles abgedunkelt.
Gestern Mittag gab es einen kleinen Moment, der uns kurz aufatmen ließ. Er wirkte ein bisschen frischer, legte sich vor unserem Frauchen und zeigte sogar seinen Bauch zum Kraulen. So wie sonst auch immer. Aber am Nachmittag war davon schon wieder kaum etwas übrig.
Es ist gerade ein Auf und Ab. Eine richtige Talfahrt.
Jetzt bleibt uns nur, auf die Blutergebnisse zu warten. Darauf zu hoffen, dass wir verstehen, was in seinem kleinen Körper passiert – und vor allem, wie wir ihm helfen können.
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Zwischen Sorgen gefangen
Wir wollten uns eigentlich schon viel früher melden.
Aber um ehrlich zu sein… uns ist gerade einfach nicht so nach Schreiben.
Hier ist im Moment alles ein bisschen schwer.
Nicht laut-chaotisch, wie sonst – sondern eher still, nachdenklich… und voller Sorgen.
Beim Zahnarzt kam raus, was schon offensichtlich war, dass der Eckzahn abgebrochen ist, zudem das Zahnfleisch entzündet – und das die Reste raus müssen. Termin aktuell am 01.07.
, wenn nicht vorher etwas frei wird.
Die Praxis hat schon ein Blutbild machen lassen. Dabei ist ein Schilddrüsenwert aufgefallen, der nicht ganz passt. Jetzt wird nächste Woche nochmal kontrolliert – vielleicht nur ein Labor Ausreißer… oder Finni braucht mit Hormonen Unterstützung.
Und dann haben wir da den Monti, unser größtes Sorgenfellchen.
Er baut ab, er baut rapide schnell ab … körperlich, wie auch geistig :(
Frauli hatte das schon angesprochen, als sie mit Ernie beim Tierarzt war. Eigentlich sollte Monti längst dran sein. Aber dann kam Finni dazwischen – und plötzlich war wieder alles anders.
Durch die Feiertage ist das mit Terminen auch nicht toll und nun soll Monti Montag vorstellig werden.
Und Frauli… die trägt dieses mulmige Gefühl mit sich rum …
Frauli war heute mit dem Rad unterwegs, um den Kopf frei zu bekommen.
Hat nur so mittel funktioniert. Die Sorgen um Monti werden heute noch größer … seine Verfassung ist nicht gut.
Deshalb haben wir uns noch nicht wegen Finnis Zahnarztbesuch gemeldet.
Nicht, weil wir nichts zu berichten hätten…
sondern weil uns gerade ein bisschen die Leichtigkeit fehlt.
Die Worte sind da – aber sie fühlen sich anders an.
Schwerer.
Wenn die Ruhe trügt
Diese Woche hatte es mal wieder in sich…
Und ehrlich gesagt: So ganz ruhig wird es hier wohl einfach nicht
Anfang der Woche warteten wir alle auf Ernies Blutergebnisse.
Geduld ist ja bekanntlich nicht unsere Stärke… aber was bleibt uns anderes übrig?
Während wir also warteten, hat Frauli das gute Wetter direkt ausgenutzt und ist nach dem Home-Office schnurstracks in den Garten verschwunden.
Uns soll’s recht sein – offene Tür, frische Luft und immer was zu beobachten oder einfach in Ruhe schlummern

Am Donnerstag kam dann endlich der ersehnte Anruf aus der Tierarztpraxis.
Und wir sagen es direkt, wie es ist: Erstmal durchatmen!
Die Blutergebnisse:
Soweit alles gut. Ein Nierenwert war minimal abweichend – aber nichts Besorgniserregendes.
Das wird in drei Monaten nochmal kontrolliert. Entweder müssen wir da ein bisschen über die Ernährung gegensteuern… oder es lag einfach daran, dass Ernie durch die OP länger nüchtern war. Denn sonst ist das Ergebnis unauffällig.
Und jetzt zum wichtigsten Punkt, denn der Pathologenbericht lag auch schon vor:
-> „kein Hinweis auf maligne Neoplasie“
-> „keine aktive florierende Gingivitis“
Heißt übersetzt: Kein Krebs. Keine aggressive Entzündung.
Wir können also ganz klar sagen: Entwarnung!
Vermutlich war es einfach eine Art Polyp oder etwas, das sich schon in der Abheilung befand.
Da ist uns allen wirklich ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen.

Tja… und dann kam der Freitag.
Der fing eigentlich ganz entspannt an.
Bis Herrli gesaugt hat. Und als er danach ins Wohnzimmer kam, lag da plötzlich…
ein Eckzahn.
Ähm… bitte WAS?!
Natürlich hat Herrli sofort ermittelt:
Erster Verdacht: Ernie = alles dran!
Zweiter Verdacht: Monti = ebenfalls vollständig!
Und damit blieb nur noch einer übrig… Finni.
Und ja – leider: Finni hat oben links einen abgebrochenen Fangzahn (beim Zahnfleischrand)
Natürlich passiert sowas IMMER zu den besten Zeiten: Freitag, kurz vor 18 Uhr.
Frauli noch im Büro bzw. unterwegs und somit Herrli am Telefon mit dem Tierarzt.
Die erste Einschätzung: Solange Finni nicht blutet, sich nicht auffällig verhält oder Schmerzen zeigt, ist es kein akuter Notfall und Montag reicht.
Aber unsere Menschen wären nicht unsere Menschen, wenn sie es dabei belassen hätten
Also wurde vorsorglich noch der Notdienst kontaktiert, nicht das sich da übers Wochenende etwas entzündet – und da meldete sich ein bekannter Tierarzt, der schon damals Shadow mit seinem Auge so toll behandelt hat.
Auch er hat beruhigt:
Solange Finni unauffällig bleibt, gut frisst, spielt und sich normal verhält = alles okay bis Montag.
Und genau so ist es auch: Finni benimmt sich, als wäre einfach gar nichts passiert.
Er frisst , er spielt, er schmust.
Frauli darf sogar die Lefze hochheben und nachschauen – ohne Drama!
Keine Anzeichen von Schmerzen, kein Geruch, kein Speicheln, kein Reiben am Mund, nichts Auffälliges.

Was genau passiert ist? Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Finni hüllt sich in Schweigen
Vielleicht war der Zahn innen schon geschädigt? Nur hätte es dann nicht Vorzeichen geben müssen (Schmerzen, Pfötchen reiben, Mundgeruch …)? Oder er ist beim wilden Rumtoben irgendwo gegengeknallt (nur dann die Bruchstelle beim Zahnfleisch?).
Zum Glück haben unsere Menschen schon eine Praxis gefunden, die auf Zahnmedizin für Kleintiere spezialisiert ist – und die ist nur etwa 25 km entfernt. Herrli kümmert sich morgen gleich darum.
Langweilig wird es hier definitiv nicht
Und bei euch so? Startet gut in die neue Woche.
Winterzeit ist Schmusezeit
Na, habt ihr uns vermisst? Frauli war in der ersten ganzen Woche des Jahres mit dem nassen Weiß beschäftigt und da ist einiges liegen geblieben. Sie braucht nun eigentlich wie man gut sagt, Urlaub vom Urlaub
Sie hatte sich die Woche anders vorgestellt und auch verplant gehabt. Naja, sie musste es so nehmen, denn ändern kann sie das Wetter schließlich nicht.
Dann sind wir abends ziemlich schmusig im Moment. Wir wollen gerne mit, bei und auf Frauli kuscheln. Dann geht für sie nichts mehr, denn wir gehen und unsere Bedürfnisse gehen schließlich vor.

Manchmal hat sie auch unsere volle und komplette Aufmerksamkeit, so wie gestern.
Eigentlich wollte sie im Bett noch den Kasten mit den beweglichen Bildern anstarren … eigentlich

Dann muss Frauli still halten, darf nichts in der Hand haben und wenn ihr denkt das machen wir für unser Wohlbefinden, tja dann denkt ihr falsch.
Natürlich machen wir das nur für Frauli, schließlich ist Winter und Menschen müssen gewärmt werden und sie soll sich dabei noch entspannen
.
Ansonsten geht es uns gut, manchmal lt. Frauli sogar zu gut und da sind wir dann nicht ihrer Meinung
Ist bei euch in der Winterzeit auch extreme Schmusezeit?
Startet schmusig in den Mittwoch
Entspannt zwischen den Jahren
Irgendwie ist alles entschleunigt, so entspannt zwischen den Jahren.
So auch bei uns, wir genießen die ruhige gemeinsame Zeit mit unsere Menschheit.
Am Heiligtag fing es schon langsam an, auch wenn wir am Fenster gesessen haben, dass Christkatz haben wir nicht angetroffen. Entweder war es sehr leise oder unsere Sinne waren im Entschleunigungmodus.

Es war auf alle Fälle bei uns, denn es hat leckere Gutties und etwas zum Spielen gebracht.
Anscheinend meint das Christkatz wir sind nicht mehr gut in Form und hat es etwas zum Jagen und Flitzen gebracht.

Da ist Beute an einem Faden gebunden, dieser wird angetrieben und die Beute flitzt dadurch im Dreieck, im Viereck oder wie es gerade positioniert wird. Wir müssen euch einmal ein Video davon zeigen, dann könnt ihr euch das anschauen. Hat sogar den Ernie beeindruckt
Herrli meint ja immer, Ernie sei bequem. Der hat aber keine Ahnung, denn Ernie ist halt die Ruhe selbst
Dann haben wir viel bei und mit unserem Menschen gechillt, teilweise auch bequem belagert

Frauli hat immer etwas nebenbei an dem neuem Webkleidchen gewerkelt. Ist noch einmal komplett neu angefangen, jeden Tag kommt sie immer einen Schritt weiter.
Ist bei euch aktuell auch alles entschleunigt?

