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Monti — für immer in unseren Herzen

Gelieber Monti,
heute um kurz nach 11 Uhr haben wir deinen kurzen schweren Kampf verloren.
Du warst unser kleiner Sonnenkater.
Immer dort, wo die warmen Strahlen durchs Fenster fielen,
wo es hell und friedlich war.
Nun bist du dort,
wo die Sonne niemals untergeht,
wo kein Schmerz mehr ist
und nur noch Wärme bleibt.
Vielleicht suchst du dir auch dort
schon wieder dein sonniges Plätzchen,
rollst dich zufrieden zusammen
und lässt dir die Wärme ins Fell scheinen.
Und jedes Mal,
wenn ein Sonnenstrahl durchs Fenster fällt,
werden wir an dich denken.
An deine kleinen Pfoten,
dein ruhiges Wesen und daran, wie sehr wir dich lieben.
Danke für die gemeinsame Zeit
dein Kumpel Ernie & dein Halbbruder Finni
mit Marlene & Jens
Zwischen Hoffen und Bangen
Wir wissen gerade selbst nicht so richtig, wo wir anfangen sollen.
Die Sorgen um unseren Kumpel Monti sind größer geworden. Irgendwie schleichend erst und dann auf einmal so deutlich, dass unsere Menschheit nicht mehr bis zum Termin am Montag warten wollten. Also ging es schon am Samstag früh zum tierärztlichen Notdienst.
Da das Blut am Wochenende nicht ins Labor gekommen wäre, wurde es dann am Montagmorgen abgenommen. Und heute… ja, heute sollen endlich die Ergebnisse kommen. Wir hoffen so sehr, dass sie uns sagen, was mit ihm los ist.
Monti ist dünner geworden, sein Gang wirkt nicht mehr rund, eher wackelig, geschwächt und irgendwie schwer. Und er sieht so erschöpft aus.
Obwohl er u.a. Schmerzmittel bekommt, trägt er diesen typischen schmerzhaften Gesichtsausdruck – diesen Blick, den man einfach nicht übersehen kann.
Er reagiert noch auf uns, aber manchmal wirkt es, als würde er einfach durch uns hindurch schauen. Als wäre er mit seinen Gedanken ganz woanders. Auch bevorzugt er es dunkler, deshalb hat Frauli ihm hier alles abgedunkelt.
Gestern Mittag gab es einen kleinen Moment, der uns kurz aufatmen ließ. Er wirkte ein bisschen frischer, legte sich vor unserem Frauchen und zeigte sogar seinen Bauch zum Kraulen. So wie sonst auch immer. Aber am Nachmittag war davon schon wieder kaum etwas übrig.
Es ist gerade ein Auf und Ab. Eine richtige Talfahrt.
Jetzt bleibt uns nur, auf die Blutergebnisse zu warten. Darauf zu hoffen, dass wir verstehen, was in seinem kleinen Körper passiert – und vor allem, wie wir ihm helfen können.
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Wenn die Ruhe trügt
Diese Woche hatte es mal wieder in sich…
Und ehrlich gesagt: So ganz ruhig wird es hier wohl einfach nicht
Anfang der Woche warteten wir alle auf Ernies Blutergebnisse.
Geduld ist ja bekanntlich nicht unsere Stärke… aber was bleibt uns anderes übrig?
Während wir also warteten, hat Frauli das gute Wetter direkt ausgenutzt und ist nach dem Home-Office schnurstracks in den Garten verschwunden.
Uns soll’s recht sein – offene Tür, frische Luft und immer was zu beobachten oder einfach in Ruhe schlummern

Am Donnerstag kam dann endlich der ersehnte Anruf aus der Tierarztpraxis.
Und wir sagen es direkt, wie es ist: Erstmal durchatmen!
Die Blutergebnisse:
Soweit alles gut. Ein Nierenwert war minimal abweichend – aber nichts Besorgniserregendes.
Das wird in drei Monaten nochmal kontrolliert. Entweder müssen wir da ein bisschen über die Ernährung gegensteuern… oder es lag einfach daran, dass Ernie durch die OP länger nüchtern war. Denn sonst ist das Ergebnis unauffällig.
Und jetzt zum wichtigsten Punkt, denn der Pathologenbericht lag auch schon vor:
-> „kein Hinweis auf maligne Neoplasie“
-> „keine aktive florierende Gingivitis“
Heißt übersetzt: Kein Krebs. Keine aggressive Entzündung.
Wir können also ganz klar sagen: Entwarnung!
Vermutlich war es einfach eine Art Polyp oder etwas, das sich schon in der Abheilung befand.
Da ist uns allen wirklich ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen.

Tja… und dann kam der Freitag.
Der fing eigentlich ganz entspannt an.
Bis Herrli gesaugt hat. Und als er danach ins Wohnzimmer kam, lag da plötzlich…
ein Eckzahn.
Ähm… bitte WAS?!
Natürlich hat Herrli sofort ermittelt:
Erster Verdacht: Ernie = alles dran!
Zweiter Verdacht: Monti = ebenfalls vollständig!
Und damit blieb nur noch einer übrig… Finni.
Und ja – leider: Finni hat oben links einen abgebrochenen Fangzahn (beim Zahnfleischrand)
Natürlich passiert sowas IMMER zu den besten Zeiten: Freitag, kurz vor 18 Uhr.
Frauli noch im Büro bzw. unterwegs und somit Herrli am Telefon mit dem Tierarzt.
Die erste Einschätzung: Solange Finni nicht blutet, sich nicht auffällig verhält oder Schmerzen zeigt, ist es kein akuter Notfall und Montag reicht.
Aber unsere Menschen wären nicht unsere Menschen, wenn sie es dabei belassen hätten
Also wurde vorsorglich noch der Notdienst kontaktiert, nicht das sich da übers Wochenende etwas entzündet – und da meldete sich ein bekannter Tierarzt, der schon damals Shadow mit seinem Auge so toll behandelt hat.
Auch er hat beruhigt:
Solange Finni unauffällig bleibt, gut frisst, spielt und sich normal verhält = alles okay bis Montag.
Und genau so ist es auch: Finni benimmt sich, als wäre einfach gar nichts passiert.
Er frisst , er spielt, er schmust.
Frauli darf sogar die Lefze hochheben und nachschauen – ohne Drama!
Keine Anzeichen von Schmerzen, kein Geruch, kein Speicheln, kein Reiben am Mund, nichts Auffälliges.

Was genau passiert ist? Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Finni hüllt sich in Schweigen
Vielleicht war der Zahn innen schon geschädigt? Nur hätte es dann nicht Vorzeichen geben müssen (Schmerzen, Pfötchen reiben, Mundgeruch …)? Oder er ist beim wilden Rumtoben irgendwo gegengeknallt (nur dann die Bruchstelle beim Zahnfleisch?).
Zum Glück haben unsere Menschen schon eine Praxis gefunden, die auf Zahnmedizin für Kleintiere spezialisiert ist – und die ist nur etwa 25 km entfernt. Herrli kümmert sich morgen gleich darum.
Langweilig wird es hier definitiv nicht
Und bei euch so? Startet gut in die neue Woche.
Wenn das Leben Pause drückt
Manchmal kommt alles anders: Nach einer kleinen Pause, viel Trubel und einem unerwarteten Glücksmoment melden wir uns zurück.
Eigentlich wollten wir uns schon viiiiel früher melden. Wirklich! Ganz fest vorgenommen hatten wir es uns. Pfote drauf!
Aber dann kam – wie das so ist – das echte Leben von Frauli dazwischen. Und das ist bekanntlich völlig unkoordiniert und hält sich einfach nicht an unsere Katzenpläne. Frechheit!
Kaum war Frauchen nämlich wieder auf den Beinen, ging der Alltagswahnsinn weiter. Termine hier, rum geräume da… und wir? Wir mussten natürlich überall kontrollieren, ob auch alles korrekt abläuft. Man kann ja nicht einfach alles Frauli überlassen
Und dann… passierte es.
Ein Karton kam an.
Nicht irgendein Karton.
Ein bunter Karton.
Die Firma Vet-Concept legt zu Weihnachten schon immer für „jeden“ ein mega tolles Geschenk bei der Bestellung bei. Letztes Jahr gab es zu Ostern eine Aktion, dass zufällig die Bestellung in bunten Paketen versendet wird, es ist somit ein Glücksspiel, ob man zu den Auserwählten gehört. Letztes Jahr hatten wir kein Glück, dieses Jahr… YES und das obwohl Frauli die Aktion gar nicht mitbekommen hatte
Der Inhalt? Natürlich großartig und es lag ein niedlicher Hase dabei
Der eigentliche Star – wenn wir ehrlich sind – der Karton selbst

Und wo ein Karton ist, ist Ernie nicht weit

Kaum hat er den Karton entdeckt, hat er sich darin breit gemacht und Besitzanspruch angemeldet. Monti und Finni haben kurz überlegt, ob diskutiert werden sollte – haben sich dann aber entschieden, einfach daneben zu liegen und ihn neidisch kritisch zu beobachten. Teamarbeit eben
Jetzt wird also wieder geschnurrt, gedöst und strategisch im Karton gelegen, als gäbe es kein Morgen. Und falls ihr euch fragt: Ja, Ernie teilt. Manchmal. Wenn er muss.

Und dann – haltet euch fest – wollte Herrchen den Karton einfach direkt entsorgen. Ja, richtig gelesen. ENTSORGEN.
Wir waren kurz davor eine Katzengewerkschaft zu gründen. Zum Glück hat Frauchen im letzten Moment eingegriffen. Mit einem „Der kann doch nicht weg!“ wurde das gute Stück unter Schutz gestellt. Krise abgewendet. Karton gerettet. Ordnung wiederhergestellt.
Und bei euch so in der Zwischenzeit?
Wir geloben auf jeden Fall Besserung… also zumindest ein bisschen… vielleicht… eventuell.
Kommt gut in den Dienstag
Vom Presslufthammer zum Schnurrmodus
Frauli geht es wieder besser, seit Ende der letzten Woche wesentlich besser! Der Husten ist deutlich weniger und leiser geworden – wir würden sagen: nur noch Zimmerlautstärke statt Presslufthammer. Unsere empfindlichen Katerohren danken es ihr sehr.
In der Woche davor klang das nämlich eher so, als würde irgendwo ein alter Presslufthammer anspringen,Wir haben natürlich tapfer Wache gehalten. Man weiß ja nie, ob so ein Husten nicht doch noch ausbüxt. Mit „wir“ meinen wir nicht Finni, denn der hat schon das Weite gesucht bevor Frauli wusste das sie gleich Husten muss
Frauli schnupft zwar noch gelegentlich in ihre Taschentücher, aber das gehört wohl zum Heilungsprogramm. Besonders praktisch: Ernie hat sich freiwillig zur Diebstahlsicherung der Taschentücher erklärt. Kaum liegt irgendwo eine Packung herum, wird sie fachgerecht beschlagnahmt, überprüft und – wenn nötig – darauf hingewiesen sich die Nase zu schnäuzen.

Monti und Finni haben das weiterhin eher von der Ferne in Blick, schließlich weiß man nie wann so ein Taschentuch plötzlich zurück schnäuzt.
Außerdem muss irgendwer aus der Management Etage schließlich den Überblick behalten

Wir sind jedenfalls erleichtert, denn nun kehrt langsam wieder Normalbetrieb ein.
Außerdem müssen wir noch kurz das Wetter erwähnen. Das war nämlich die letzten Tage eindeutig kaputt.
Statt ordentlich funktionierendem Draußen gab es nur ein dauerhaft tropfendes Himmelssystem. Es fiel Wasser von oben, von schräg oben und manchmal sogar von der Seite. Wir haben mehrfach versucht zu kontrolliert, ob vielleicht jemand vergessen hat, den Wasserhahn am Himmel zuzudrehen. Wenn es draußen nämlich nass ist, macht es weniger Spaß nach draußen zu gehen.
Wir hoffen, dass das Wetter nun dann wieder tagsüber auf Sonne umstellt, Nachts darf es gerne kurz für die Blümchen & Co regnen.
Startet gut in die neue Woche,
habt ihr was spannendes vor?
Frauli außer Betrieb
Buuuh, was ne Woche, denn hier war nämlich plötzlich Land unter. Frauli war krank. So richtig.
Am Dienstag kam morgens nur noch ein krächzendes „Guten Morgen…“ raus – und danach… nix mehr. Richtige Funkstille. Keine Ansagen, keine Kommentare, nicht einmal ein ordentliches Schimpfen, als wir über den Tisch marschiert sind.
Wir waren kurz irritiert
Für uns war dann sofort klar, wir müssen eingreifen und den Pflegedienst übernehmen.
Es wurden direkt Maßnahmen wie Schnurrtherapie, Wärmekontrolle durch Ankuscheln, Überwachung von Bett & Sofa eingeleitet und natürlich immer motivierende Blicke zugeworfen.
Am Donnerstag wurde es dann noch spannender: leicht erhöhte Temperatur, keinen Appetit mehr, Husterei, Nase lief wie ein norddeutscher Regenablauf und das Mittelohr hat wohl auch beschlossen, beim Chaos mitzumachen.
Unsere Maßnahmen wurden verstärkt, der Finni hat seine Schnurrvibrationsmassage eingesetzt, Monti hat durch langsames Blinzeln den Stresspegel reduziert, Ernie hat Nachtwache am Fußende gehalten und von uns allen wurde regelmässiger Kuscheldienst übernommen.
Ihr merkt, unsere medizinischen Maßnahmen waren hochprofessionell.
Seit gestern scheint es langsam wieder bergauf zu gehen. Heute sogar noch ein bisschen mehr besser. Die Stimme klingt zwar noch wie ein Radio zwischen zwei Sender – aber immerhin sendet sie wieder.
Wir behalten das natürlich weiter im Blick.
Nicht dass Frauli wieder denkt, sie hätte hier alles im Griff.

Und bei euch so? Habt ihr denn jedenfalls das gute Wetter genossen?
Winterzeit ist Schmusezeit
Na, habt ihr uns vermisst? Frauli war in der ersten ganzen Woche des Jahres mit dem nassen Weiß beschäftigt und da ist einiges liegen geblieben. Sie braucht nun eigentlich wie man gut sagt, Urlaub vom Urlaub
Sie hatte sich die Woche anders vorgestellt und auch verplant gehabt. Naja, sie musste es so nehmen, denn ändern kann sie das Wetter schließlich nicht.
Dann sind wir abends ziemlich schmusig im Moment. Wir wollen gerne mit, bei und auf Frauli kuscheln. Dann geht für sie nichts mehr, denn wir gehen und unsere Bedürfnisse gehen schließlich vor.

Manchmal hat sie auch unsere volle und komplette Aufmerksamkeit, so wie gestern.
Eigentlich wollte sie im Bett noch den Kasten mit den beweglichen Bildern anstarren … eigentlich

Dann muss Frauli still halten, darf nichts in der Hand haben und wenn ihr denkt das machen wir für unser Wohlbefinden, tja dann denkt ihr falsch.
Natürlich machen wir das nur für Frauli, schließlich ist Winter und Menschen müssen gewärmt werden und sie soll sich dabei noch entspannen
.
Ansonsten geht es uns gut, manchmal lt. Frauli sogar zu gut und da sind wir dann nicht ihrer Meinung
Ist bei euch in der Winterzeit auch extreme Schmusezeit?
Startet schmusig in den Mittwoch

